Ich bekam Post von jemanden…wegen meiner kleinen Geschichte.
Er/Sie wollte es besser machen und hat mir die Geschichte zugeschickt.
Zwar ist die Geschichte noch nicht zu ende, aber ich poste es hier mal zwischenzeitlich, da es ansonsten WIRKLICH zu lang wird.
Ihr könnt ja mal grübeln, ob der Autor ein Mann oder eine Frau ist.
Viel Spaß beim Lesen!
Titel noch unbekannt (alternativ: Honigmond)
„Hallo! Ich habe deine Nachricht erhalten. Vielen Dank.. und Laura…ich wünsche dir noch einen schönen Tag!“ erschien in dunklen Buchstaben auf dem hell leuchtenden Bildschirm der in Lauras Schlafzimmer auf dem Schreibtisch stand. Mit sanften Augen und einem kleinen Lächeln auf den Lippen las Laura jene Worte. Sie liebte diese Worte, so wie sie es liebte hingebungsvoll den Absender jener Botschaft zu antworten und immer wieder neue Gedanken auszutauschen. Für jene Augenblicke konnte sie der Wirklichkeit, die sie mit eisernen Ketten fesselte entfliehen. Mit sachten und doch bestimmten Bewegungen schaltete sie ihren Computer aus. Für eine Weile starrte sie auf den nun erloschenen Bildschirm, der ein leises zischendes Geräusch von sich gab als er die Botschaften aus dieser einen anderen Welt verschloss. Es war eine Welt, die nur ihr und nur Phillip gehörte. Eine Welt, in der die Macht der Worte über Raum und Zeit hinweg sich erhoben und sie einander näher führten als sie es sich in dem ersten Momenten der Begegnung gewahr wurden. Während sie still den Bildschirm betrachtete dachte sie zurück. Wie hatte alles begonnen? Wie harmlos war ihr damals alles erschienen? Es war eher eine Art Zufall. Phillip hatte ihr quasi aus Versehen eine E-Mail geschickt. Sie war eigentlich gar nicht für sie bestimmt gewesen. Als Laura sie damals las, war sie anfangs etwas verwirrt. Sie war ja gar nicht mit ihm zu irgendeinem Essen verabredet gewesen. Sie kannte ihn nicht einmal. Da sie ihn nicht unglücklich warten lassen wollte beschloss sie damals ihm mitzuteilen, dass die Mail wohl an eine andere Person gehen sollte, sie aber die Daten der Essensverabredung erhalten habe. Phillip bedankte sich damals für den Hinweis und es schien, als wäre die Sache damit erledigt gewesen. Laura mochte ihren Computer nicht sonderlich. Sie bekam kaum irgendwelche E-Mails und wenn doch, dann nur diese nervigen Werbemails, die sie ohne sie zu lesen gleich wieder löschte. Ihr Postfach war daher immer sehr leer gewesen. Nach 2 Monaten las sie eine Adresse, die sie schon einmal gesehen hatte. Sie kam ihr auf eine merkwürdige Weise sehr bekannt vor. Neugierig öffnete sie sie… „Hallo! Ich habe mich noch gar nicht wirklich bei Ihnen bedankt für den freundlichen Hinweis, daß die Mail falsch adressiert war. Übrigens mein Name ist Phillip!“
Laura lächelte still. Wie harmlos waren diese ersten Mails die sie sich von dem Zeitpunkt an hin und her schickten…doch nun, befand sie sich mittendrin. Ob sie es zugeben wollte oder nicht, doch die regen Gedanken die sie sich austauschten band sie stark an den virtuellen Phillip als sie es wollte. Seine Worte eröffneten ihr eine ganz neue Sichtweise. Seine Gedanken regten sie zum Nachdenken und zum Philosophieren an. Sie schrieben über Gott und die Welt und bewegten sich dabei immer mehr hinein zum Mittelpunkt dieser Virtualität. Die Worte nahmen Besitz von ihnen. Es war viel mehr als nur ein gedanklicher Austausch. In ihren Mails konnte sie sein wer sie wirklich war. Sie konnte sich vor ihm entkleiden und ruhig atmend ihm gegenüber sitzen, ohne Scham, ohne das Gefühl irgendeiner Beklemmung. Bei ihm brauchte sie nicht die engen und unbequemen Kostüme, die sie für jeden Menschen trug und wechselte. Ihr Leben zwang sie oft in ein viel zu enges und schlecht sitzendes Korsett, doch Phillip schien sie völlig zu durchschauen.
Phillip lebte in einer anderen Stadt als sie. Er lebte ein völlig anderes Leben als sie .Laura bedauerte dies oft, würde sie ihn doch zu gern einmal von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen wollen. Ein kurzer Augenblick würde ihr genügen. Wie gerne würde sie ihn umarmen wollen. Wie gerne würde sie ihm nur einmal „Danke!“ sagen wollen. Doch ihre Umstände waren alles andere als einfach. Sie war verheiratet und hatte bereits eine kleine Tochter. Wie sollte sie ihre kurze Abwesenheit erklären? War sie doch stets anwesend und zur Stelle, wenn ihre Familie sie brauchte. Dennoch hielt sie an dem Gedanken fest. Der Wechsel ihrer Mails wurde immer intensiver. „Hey Phillip. Ich weiß es ist etwas unpassend, doch was hältst du davon wenn wir uns nun endlich einmal persönlich treffen würden? Wenn wir den Rahmen des Virtuellen sprengen und durch die Tür in die Wirklichkeit treten? Liebe Grüße Laura!“
Nachdem sie die Mail versendet hatte, spürte sie wie ihr Herz schneller schlug. Befand sie sich auf Abwegen? Sollte sie es wirklich tun? Nach kurzer Zeit erhielt sie eine Antwort „Ich weiß nicht. Willst du es wirklich? Was willst du deinem Mann sagen?“ „Ja, ich will dich sehen, unbedingt.“ Antwortet Laura ihm, noch immer mit einen rasenden Herzen.
Sie entschieden sich dafür sich in einer kleineren Stadt zu treffen, wenn der Herbst vergangen und der erste Schnee gefallen ist.
Der Herbst kam und schmückte die Natur mit farbenprächtigen rotbraunen Tönen. Die Vögel sammelten sich und man konnte sie in Schwärmen an dem Himmel Richtung Süden ziehen sehen. Weiterhin führten sie einen sehr enge Austausch ihrer Gedanken, ihrer Fantasien, Träume, Wünsche und Ängste….der Herbst ging und der Winter kam.
Als sie am Ort ihrer Bestimmung ankam, sah sie sich mit schüchternen Augen um. Doch sie konnte niemanden entdecken, der evt. Phillip hätte sein können. Sie hatte ihn bisher nur einmal auf einem eher unscharfen Foto gesehen, so wirklich wusste sie nicht, wie er aussah. Sie konnte es nur erahnen. Der Schnee bekann erneut zu Boden zu fallen. Ob er wohl auch wirklich kommen würde? Oder überkamen ihn Zweifel und er ließ sie nun hier im Schnee stehen. Da ihr kalt wurde lief sie einwenig auf der Stelle umher um das Gefühl in ihren Füssen nicht zu verlieren. Plötzlich spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter. War es der auf dem sie hier wartete? Sie blieb ruhig stehen und hob ihren Kopf. Wen würde sie nun sehen, wenn sie sich umdrehte? Sie zögerte kurz. Nahm allen Mut zusammen und wandte sich dem Menschen hinter ihr zu. Sie schaute dem Mann ,der ihr gegenüber stand direkt in die Augen. Sie waren schön. Er war ein wenig kleiner als sie. Doch dies störte sie nicht. Sie war es gewöhnt, größer zu sein als viele andere. Seine Augen strahlten eine anziehende Ruhe aus.
„Laura?“ drang ees twas unsicher aus seinen Mund. Er war sich sicher, daß sie es war. Denn er wusste, daß sie von recht großer Gestalt war, zudem hatte er von ihr so manches Foto bekommen. „Ja. Und du bist Phillip?“ Er brauchte nicht zu antworten seine Augen verrieten ihr, das vor ihr der Mensch stand, den sie so sehnlichst zu sehen wünschte. Sie lächelte ihn an. Ruhig und bestimmt. Für einen Augenblick verschwand die übrige Welt um sie herum. Es gab nur ihn und sie. Plötzlich umarmte Laura ihn. Phillip erschrak darüber, wusste er aus Unsicherheit heraus nicht was er tun sollte. Auf dem Weg zu ihren Treffpunkt machte er sich so manche Gedanken. Wie solle er sie nur begrüßen? Was solle er sagen? Würde sie sich von ihm abwenden, wenn sie ihn sah? Doch nun da Laura ihn sanft und doch voller Sehnsucht umarmte, verschwanden diese Gedanken. Er konnte ihre Gefühle spüren. Sie umwanden ihn. Umhüllten ihn in Sicherheit. Mit leichter Bestimmtheit erwiderte er schließlich ihre Umarmung. Während der Schnee auf sie hernieder fiel standen sie da und hielten die Zeit um sich herum an. Es war eine Umarmung, die nicht enden wollte. „Mir wird langsam etwas kalt an den Füssen. Lass uns rein gehen und uns aufwärmen.“ flüsterte Laura leise in Phillips Ohr. Der Klang ihrer Stimme war angenehm warm, von einer sanften Reinheit. Sie lösten sich sanft voneinander, nahmen ihr bereits etwas eingeschneites Gepäck und betraten das Hotel. Es war nicht das beste vom besten, doch es genügte. Laura stellte ihren Koffer neben sich ab und sah sich in dem Zimmer um. „Ist etwas? Ja, ich weiß. Mir gefällt das Zimmer auch nicht sonderlich. Wird es dennoch gehen?“ Phillip sah mit einem etwas unsicheren Gesichtausdruck Laura an. „ Mach dir nicht zu viele Gedanken. Ich habe schon schlimmeres gesehen als dies. Zudem das einzig Wichtige, was für mich zählt ist die Tatsache, das ich dich endlich sehen kann. So wie du bist. Mit all dem was dich ausmacht. Nicht nur der Mensch, der du bist wenn wir einander schreiben, sondern, der Phillip wer er in Fleisch und Blut ist.“ Sie trat an ihn heran und berührte mit ihrer Hand zärtlich sein Gesicht. Sie verliebte sich in seine Augen, als sie ein weiteres mal in jene hinein schaute. Langsam näherte sie sich seinem Gesicht. Er spürte wie ihm anders wurde. Was hatte sie vor? Ihre Hand strich sanft über seine Wange während sie ihm einen Kuss gleich einem Engel auf die Stirn gab. „Wichtig ist nur, das du nun hier bei mir bist.“ Phillip vergaß für einen kurzen Augenblick zu atmen und sah mit versteinerten Blicken Laura an. Diese schenkte ihm ein weiteres Lächeln. „Phillip. Ich würde gerne schnell duschen gehen, stört es dich? Mir ist so kalt.“ Phillip stand noch immer erstaunt über das was Laura gerade tat wie versteinert da. „Huhu Phillip!“ „ Nein es stört mich nicht. Geh ruhig!” Laura nahm ein paar Habseligkeit aus ihrem Gepäck und ging mit leichten Schritten ins Badezimmer, während Phillip ihr mit erstaunten Blicken und etwas orientierungslos nachschaute. Während Laura unter der heißen Dusche stand und das Wasser sie sanft umspielte, packte Phillip völlig gedankenverloren aus. Plötzlich spürte er, daß er Hunger hatte doch Laura war noch immer im Badezimmer verschwunden. Er machte es sich also in dem Sessel neben dem Fenster gemütlich. Endlich kam Laura wieder. Ihre Haare trug sie offen, als sie sich vor dem Hotel trafen hatte sie sie nach hinten zusammengebunden, damit sie ihr nicht in das Gesicht fielen. Doch nun lagen sie nach Pfirsich duftend auf ihren schmalen Schultern. Sie trug eine enge Jeans, die ihre langen Beinen schmeichelten. Darüber ein etwas zu großes Hemd welches sie mit einem Knoten zusammenband, so das Phillip ihre Taille und den Bauch sehen konnte. Mit dem Gang einer Katze lief sie auf ihm zu. Phillip bemerkte sie anfänglich nicht. Er saß vertieft in de Sessel und grübelte darüber nach, wie die Tage wohl verlaufen würden. Erneut machte sich sein Magen lautstark bemerkbar. Laura lachte leise auf „Hast du Hunger?“ Phillip nickte. „Dann lass uns was essen gehen!“ Sie warfen sich ihre warmen Winterjacken über und verließen das Hotel um ein nettes Restaurant ausfindig zu machen in welchen sie ihren Hunger stillen konnten. Draußen war es kalt und die Luft schmerzte leicht in der Lunge, dennoch liefen sie zu Fuß und unterhielten sich dabei über viele Dinge. Als sie ein kleines Restaurant ausmachten, das ihnen beiden zusagte gingen sie hinein. Sie bestellten etwas und während sie auf ihre Bestellung warteten, unterhielten sie sich wieder emsig über die unterschiedlichsten Dinge. Laura aß von ihrem Essen nur mäßig.
Es war ein wundervoller Tag, gefüllt mit spritzigen Wortwechsel. Es wurde dunkel und überall drangen Lichter aus den Fenstern. „Schöner niedlicher Ort, nicht wahr?!“ „Ja, was hältst du davon wenn wir auf unser Zimmer zurück gehen?“ Laura sah zum Himmel auf „Okay.“
In ihrem Zimmer war es angenehm warm. Nachdem Sie ihre Jacken ausgezogen hatten und die Schuhe in der Ecke verstauten sah Laura erneut aus dem Fenster sehnsuchtsvoll zum Himmel auf. Phillip begann in der Zwischenzeit zu Lauras Erstaunen eine Art Abgrenzung in dem Doppelbett errichten zu wollen. „Was tust du da?“ „Ich baue eine Barriere, damit jeder in Ruhe schlafen kann und sich dabei nicht behelligt vorkommt.“ „Eine Barriere?“ Laura musste darüber lauthals lachen. „Okay, dann bau sie eben. Die wird dir eh nix nützen.“ „Wie meinst du das?“ „Ach, nur so“ Die Zeit verstrich und beide wurden zunehmend müde. „Wir sollten schlafen gehen.“ Schlug Phillip vor. Und so legten sich beide nachdem sie kurz im Badezimmer waren zu Ruhe. „Gute Nacht Laura!“ „Gute Nacht Phillip und träume was hübsches!“ >Diese blöde BarriereDiese dumme Barriere< sie fasste einen Entschluss. Katzenhaft ging sie zurück zum Bett und begann diese dumme Barriere einzureißen. Phillip dreht sich um, denn auch er fand noch keinen Schlaf. „Was ist?“ stöhnte er und sah durch das halbdunkel Laura, die die Grenzen auflöste. „Ich will diese Abgrenzung nicht. Sie ist trennend und ich will nicht getrennt sein von dir.“ „Wenn du die Trennung nicht willst, dann lassen wir es eben.“ Schemenhaft sah er Laura, wie sie sich durch das dunkel von ihrer Hälfte des Bettes auf ihn zu bewegte. Sie setzte sich mit gespreizten Beinen auf ihn und beugte sich zu ihm herunter „ Was machst du?“ „Sei still!.“ Er spürte wie ihre warmen Lippen sich auf die seinigen drückten. Ihre Küsse waren verzehrend. Sie brannten wie Feuer. Ihre Hände hielten dabei seinen Kopf. Er rang nach Atem und er wollte wieder sagen, daß es nicht ginge, da sie verheiratet sei. Nun küsste sie ihn nur um so intensiver. Sie wollte sich von diesen Grenzen nicht einsperren lassen. Sie wollte frei sein. Wenigstens für diese Augenblicke. Sie erhob sich von ihm und zog ihn zu sich heran. Er wusste nicht wie er sich verhalten sollte. Sie zog ihn heraus aus dem Bett und hielt ihn nah in sich gedrückt, so daß er ihren weichen Busen und den Herzschlag spüren konnte. Sie presste ihn gegen die Wand und ihre Küsse forderten wild ihren Tribut. Ihre Hände strichen bestimmt über seinen Körper hinab zu seiner Hose. „Phillip…nun gehörst du mir. Lass die Zeit ihre Grenzen sprengen. Ich fordere dich heute ein.“ Sie kniete sich vor ihn nieder und umfing mit ihrer Hand seinen Penis. Ihre Berührung war sanft, auch wenn ihre Hand sich kühl anfühlte. Er sah zu ihr nieder. Ihr Mund öffnete sich und ihre Zunge drang nach außen. Vorsichtig berührte die Spitze von Lauras Zunge seine Eichel. Zunächst kaum spürbar umwand ihre Zunge die Spitze seines Geschlechts. Es war ein leichtes herauskitzeln, der Lust, der Fantasie. Eine leichte Erahnung. Dann zunehmend stärker, fordernd bewegte Laura ihre Zunge über die Eichel von Phillips erigierten Penis. Seine Lust stieg, baute sich auf. Er spürte ihre warmen Lippen die seinen Penis sanft küssten bevor er in den feuchten Mund eintritt erhielt. Ihre Zunge umwand ihn weiterhin, während sie ihn ihren kopf auf und ab bewegte. Er konnte sich dabei kaum auf den Beinen halten, doch sie gewährte ihm keinen anderen Platz. Ihr Tempo änderte sich stets, so daß Phillip dachte, daß er kurz davor war zu kommen, es nicht gewährt war zu kommen. Sie umspielte seinen Penis weiterhin mit ihrer Zunge. Bewegte ihn in ihrem feuchten Mund auf und ab. Er spürte wie ihre Zähne ihn leicht dabei umschlossen. Es war keines falls unangenehm, sie passte auf das er nicht zu Schaden kam. .. dann endlich gestattete Laura ihm das Ziel dieser Begegnung zu erreichen. Sein Sperma drang in ihren Mund. Sie schluckte es, auch wenn sie es eigentlich nicht mochte.
Sie erhob sich wieder und stand ihm genau gegenüber. Ihr Blick war verführerisch. Ihre Augen durchdrangen ihn und ihr Körper wollte mehr von ihm. Phillip atmete heftig. Sein Herz schlug als wollte es explodieren. In seinem Kopf drehte sich die Welt und da stand sie. Direkt vor ihm. Laura. Er war wie hypnotisiert. Er wusste nicht wieso, doch er wollte sie. Jetzt in diesem Moment. Es war gegen alle Regeln. Ein Verstoß gegen jede Vernunft. Doch es lag etwas Berauschendes in diesen Augenblicken. Etwas geradezu Magisches. Lauras Körper pulsierte so heftig, wie er seit Jahren schon nicht mehr pulsierte. Er war bereit in Flammen aufzugehen.
Erneut küsste sie ihn heftig. Zog ihn von der Wand fort hinab zu Boden. Sie bewegte sich wie eine Katze über ihn hinweg. Ihre Brüste berührten seinen Körper. Er atmete sie ein. Ihr Haar fiel über ihr Gesicht. Während sie sich schemenhaft im Dunkel des Zimmers über ihn bewegte bemerkte er wie sie sich auf seinen bereits erneut steifen, harten Penis nieder ließ. Ein leichtes Stöhnen war dabei zu vernehmen. Ihr Becken begann auf ihm zu kreisen. Es bewegte sich auf und ab. Ein schwaches Stöhnen war in der Stille des Zimmers zu erkennen. Sie schloss ihre Augen und bekann ihre Welt loszulassen. Ihre Bewegungen änderten sich. Sie waren heftig und schnell und dann langsam und sanft. Es gefiel ihm, wie sie sich auf ihm bewegte, wie er dabei erneut an das Ziel geführt wurde. Er versuchte es zurück zu halten doch er konnte nicht und er kam ein weiteres Mal.
Als sie es spürte, es bemerkte, durchdrang ein kleines Lächeln ihr Gesicht. Laura ließ sich vorne über auf ihn nieder fallen und atmete ihn tief ein. Sie löste sich fast unscheinbar von ihm und verschwand kurz im Badezimmer. Phillip war vollkommen fassungslos über das, was er gerade erlebte.
Als Laura aus dem Bad zurück kam hatte es sich Phillip bereits wieder im Bett gemütlich gemacht. Stumm lächelte Laura Phillip an. Ihre Augen waren nun wieder vollkommen anders. Sie waren wieder von einer Sanftheit, er konnte kein brennendes Feuer mehr darin entdecken. Phillip war eigentlich wieder bereit, doch wusste er nicht wie es Laura aufnehmen würde, wenn er erneut mit ihr Sex haben wollte. Also beschloss er darüber kein Wort zu verlieren. Die Nacht war bereits voran geschritten und der Schlaf war verlockend. Sie sank an seiner Seite nieder und kuschelte sich wie ein Kind an ihn heran. Dabei schlief sie sanft ein. Phillip saß noch für einen kurzen Moment da und beobachtete Lauras Körper, der in schmaler Gestalt sich an ihn gepresst hatte. Ihre Atmung war ruhig. Er schloss seine Augen und fand endlich etwas Schlaf.
Halb schlafdrungen erwachte Phillip jedoch wieder. Zwischen Wachsein und Schlaf gefangen bemerkte er ein stöhnendes Geräusch das erst schwach doch zunehmend lauter wurde. Das Stöhnen war keines falls von Schmerzen durchzogen, es erinnerte ihn viel mehr an das euphorische Stöhnen einer Frau, die sich hingebungsvoll einer sexuellen Handlung widmet.
Er versuchte zu Bewusstsein zu kommen. In der Dunkelheit suchte er Laura neben sich im Bett, doch er fand sie nicht. Verwundert stand er auf. Und trat auf das Stöhnen zu. In dem halbdunklen Zimmer sah er am Fenster stehend Laura. Das Licht, welches von draußen in den Raum hineinfiel umfing ihren Körper. Gegen die Scheibe gelehnt und geschlossenen Augen stand sie halb nackt da und berührte ihre weichen Brüste während ihre andere Hand sich zwischen ihren Beinen bewegte. Phillip war fassungslos. Er sah zu wie ihre Hand sich in ihrem Zentrum höchster Lust bewegte, wie die andere Hand sanft ihre Brüste strich. Er vernahm ihr heftiger werdendes stöhnen. Ihr Atem wie er nach mehr rang. Sein Herz bekann heftig zu schlagen. Von zeit zu zeit fuhr ein Auto auf der Strasse vorbei und warf Schatten über ihren Körper. Ihre Hand bewegte sich unaufhörlich immer heftiger, sie wollte mehr, sie wollte alles. Ein besinnungsloser Aufschrei durchdrang das Zimmer als sie mit glänzenden Augen durch das Tor trat, welches ihr für Sekunden den Verstand raubte. Still sank sie zu Boden verschwand im dunkel. Phillip kam zur Besinnung „War das alles nur ein Traum?“
Nein. In der Nähe des Fensters konnte er noch immer das Atmen hören. Was solle er jetzt tun? Nach kurzen Überlegen ging er auf sie zu. Er wurde dadurch sehr erregt und wollte unbedingt wieder mit ihr schlafen. Laura erschrak als sie Phillip sah. Mit erschöpften doch erregten Augen sah sie ihn an. Er küsste sie nun. Laura ging darin ein. Er zog sie zu sich führte sie zurück durch das halbdunkel ins Bett. Phillip verlor seine anfängliche Scheu. Er küsste sie auf die Lippen und überdeckte ihren Körper mit Küssen und Händen die scheinbar überall waren. Sie drehte sich von ihm weg und gab ihm damit zu verstehen, daß sie es gerne von hinten haben möchte…. als er mit seinem harten Penis sich dem Zentrum ihrer Lust näherte bekann ihr Herz zu rasen. Ein lautes Stöhnen kroch aus ihr heraus, als er dann endlich zu stieß, tief in sie eindrang. „Ja“ erhallte es. Während Phillip immer und immer wieder zu stieß verlor Laura jegliche Gedanken an Scham. Unentwegt stöhnte sie. Unentwegt stieß er zu. „Ja…Fick mich. Ja…“ ertönte es immer wieder….
Als Laura am nächsten Morgen erwachte, stand die Sonne bereits hoch am Himmel. Durch das Fenster drang bereits der Duft des Tages. Gedankenlos schaute sie durch die leicht verschneite Scheibe. „Guten Morgen, Süße.“ hallte es ihr entgegen. Phillip, der schon etwas länger wach war, saß neben ihr im Bett und beobachtete Laura still, wie sie schlief. Er fand es schön, wie sich ihr Brustkorb leicht und ruhig hob und senkte. Ihre Figur schlängelte sich elegant über das Laken und ihr Gesicht sah so vollkommen anders aus, wenn sie schlief, als jenes welches er in der letzten Nacht wahr nahm. „Hast du gut geschlafen?“ Laura löste sich von dem Fenster. Nun erreichten ihre Erinnerungen die letzten Geschehnisse der vergangenen Nacht. Was hatte sie getan? Sie schloss die Augen und schüttelte leicht den Kopf. Wie als wolle sie das, was geschehen war, rückgängig machen. Alles auslöschen, es verleugnen. Doch es ging nicht. Es war geschehen. Und obwohl es sie mit Scham bedeckte lösten die Erinnerungen gleichsam eine leichte Erregtheit in ihr aus. Es waren Bruchteile. Die Küsse auf ihrer Haut, die ihr Phillip gab, die Hände an ihren Brüsten. Der Penis in ihrem Mund. Sie nahm die Gerüche war als würde es eben erst geschehen. In ihrem Kopf spuckten nun all jene Dinge. Sie krochen in ihr hervor und übernahmen ihr ganzes Denken. Sie öffnete ihre Augen wieder und sah Phillip mit eindringlichen Augen an. Sie spürte wie das Feuer jener Nacht wieder in ihr entflammte. Nein. Es durfte nicht wieder geschehen. „Guten Morgen, Phillip. Ich muss schnell ins Bad“ sprunghaft richtete sie sich auf und eilte schnellen Schritts über ihn hinweg direkt ins Badezimmer. Laura schloss die Tür hinter sich. Phillip blieb allein zurück. Sie beugte sich vornüber das Waschbecken. Atmete tief ein und aus, doch die Gedanken wollten einfach nicht ihren Kopf verlassen. So sehr sie es auch vernichten wollte, so sehr erregte es sie abermals aufs Neue. Sie zog die letzten kleinen Kleidungsstücke aus. Versunken in der letzten Nacht. Als sie nackt in diesem ihr fremden Bad stand umfing Kälte ihren Körper. Sie kam sich so seelenlos vor und doch war sie angefüllt mit Sinn. Sie strich sich durch ihr Haar. „Gut dann wollen wir mal.“ gab sie laut von sich , um sich zu ermahnen, daß der Tag bereits begonnen hatte. Sie drehte das Wasser auf und ging unter die Dusche. Es war ein angenehmes Gefühl wie sich die Tropfen über ihren Körper hinweg den Weg nach unten in perlenden Flüssen ergossen. Sie genoß das warme Nass. Es war so rein und sanft.
Phillip verstand nicht, warum Laura so eilig ins Bad lief, war ihm die letzte Nacht in sehr guter Erinnerung geblieben. Er nahm seinen Mut zusammen und ging auf die Badezimmertür zu. Kurz blieb er davor stehen und war sich nicht ganz sicher, ob er wirklich hinein gehen sollte. Er fand es etwas unpassend sie im Bad stören zu wollen, doch ihn übermannte eine nie zu vor da gewesene Neugier. Leise öffnete er die Tür. Laura hatte vergessen, sie abzuschließen, bevor sie unter die Dusche ging. Ebenso leise schloss er die Tür wieder hinter sich. Sein Blick fiel zuerst auf die am bodenliegenden hauchfeinen Kleidungsstücke, welche Lauras Körper ausgezeichnet schmückten und nun achtlos auf dem Boden lagen. Sein Blick wandte sich von der perlmuttfarbenen Wäsche ab und streifte den Duschvorhang hinter dem Laura stand und unwissend seiner Anwesenheit in das Tief des Wassers eintauchte.
Phillip trat vor den Duschvorhang, indem er Lauras Silhouette ausmachen konnte. Er löste sich fast wie in Trance von seiner Hose, die er nachdem er erwachte eilig anzog. Seine Hand steckte sich nach dem Vorhang aus, hinter dem Laura mit geschlossenen Augen den Wasserstrahl über ihren Kopf genoss. Etwas unsicher trat er zu ihr in die Dusche. Laura erschrak „Ist hier noch Platz für eine zweite Person?“ Laura schaute ihn mit großen Augen an. Zum ersten Mal wusste sie nicht was sie sagen sollte, doch das brauchte sie auch nicht. Die Nähe seiner Haut brachte ihr Herz zum Erliegen. Den Geruch, den sie ausgehend von ihm wahrnahm berauschte sie erneut. Sie war ihren Gefühlen machtlos ausgeliefert. Ihre Hände wanderten zu ihm hinüber und zogen ihn zu sich unter das Wasser. Ihre Lippen trafen sich erneut und wie als wollten sie das Sein der letzten Nacht neu entfachen drang seine Zunge durch ihre Lippen. Er küsste sie fordernd und durchdringlich, daß ihr Verstand mit dem fließenden Wasser hinfort gespült wurde. Leidenschaftlich und Sehnsuchtsvoll zu gleich erlag sie ihm. Nun war sie es, die nach Luft rang. Während sich ihre Zungen vereinigten drückte er Laura gegen die mit Fliesen verkleidete Duschwand. Seine Hände hielten die ihren fest gegen die Wand gepresst. Für Laura war Phillip ein fabelhafter Küsser. Seine Lippen lösten sich von den ihren, bereit sich ihren Weg über ihren Hals hinweg zu ihren Brüsten zu bahnen. Als seine Zunge sanft ihre Knospen berührte, konnte Phillip ein kurzes zucken Lauras vernehmen. Obwohl seine Zunge sie nur sanft streiften bereitet es Laura höchsten Genuss. Er umspielte nun etwas fester ihre Knospen. Es machte sie fast Wahnsinnig. Während er mit seiner Zunge ihre Knospen liebkoste wanderten seine Hand nach Süden. Sanft drückte er ihre Beine auseinander. An die Wand gepresst mit gespreizten Beinen stand Laura an diesem sonderbaren Ort ihrer Lust. Seine Finger forderten ohne Unterlass Eintritt in das Zentrum jener Begierde. Sanft massierte er mit zwei Fingern ihre Klitoris. Laura stöhnte nun heftiger den je auf. Sie hatte sich bereits so weit vorgewagt. Nichts konnte so nun noch zurück halten. Sie wollte es so. Sie konnte nicht mehr zurück. Laura spürte wie sie alle Kraft einer Gegenwehr verlor und sich in Phillips Kontrolle begab. Seine Zunge wanderte von ihrer Brust hinweg, über ihren schmalen Bauch hinab, dort wo seine Finger bereits Eintritt in das Zentrum jener Lust erhalten hatten. Sie drückte ihren Unterleib eng an die kühle Fliesenwand. Es behagte ihr nicht, daß ein Mann mit seiner Zunge in ihr Lustzentrum eindringen wollte. Phillip spürte dies. Seine Finger wanderten von Lauras Perle hinweg, tief hinein in ihr ich. Als Laura spürte wo sich Phillips Finger bewegten hielten sie weder Verstand noch Logik zurück. Er stimulierte Laura auf eine so erregende weise das sie jegliches Gefühl für ihre Wirklichkeit verlor. Seine Zunge drang langsam in sie ein. Mit sanften Bewegungen begann sie Laura weiter an ihrer Klitoris zu stimulieren. In Lauras Sein gab es nichts mehr. Es gab nur noch sie und Phillip, der mit geschickten Fingern und einer fesselnden Zunge sie bis an den Rand ihrer Existenz brachte. In ihrem Kopf kreiste es. Ihr Atem ging heftig. Ihr Körper gehorchte ihr nicht mehr. Sie öffnete ihre Augen und sank zu Phillip nieder. Sie hatte keine Kraft mehr sich auf ihren Beinen zu halten. In ihr tobte es. Es wütete in ihr. In ihr erwachte ein Vulkan der bereit war alles zu tun, alles zu verlangen. Sie sah Phillip mit begehrenden Augen an. Ein kalter Schauer lief über Phillips Rücken. Laura beugte sich zu Phillip und drückte ihre verlangenden Lippen auf seinen Mund. Er schmeckte nach ihr selbst. Sie küsste ihn heftig und ihre Zunge gierte nach der seinen. Ihre Hände bahnten sich den Weg zu Phillips Geschlecht. Sanft berührte sie es. Wie als wollte sie prüfen ob sein Penis hart genug sei. Das Wasser umfing sie dabei. Sie konnte es nicht länger ertragen. Laura musste Phillip haben. Egal zu welchem Preis. Die Duschkabine war nicht besonders groß, doch sie störte es nicht. Sie bewegte sich wie eine Schlange in der engen Kabine. „Steh auf!“ flüsterte Laura ihm ins Ohr. Phillip gehorchte ihr. Als Laura sich aufrichtete küsste sie mit ihrer Zunge sanft sein Haut. Sie trat näher an Phillip heran und sah ihn tief in seine Augen, dabei hob sie ihr Bein und winkelte es an. Mit festem Druck ließ sie es an Phillips Hüfte ruhen. Ihre Hände wanderten hinter seinen Kopf. Sein Penis pulsierte, als er den Weg in sie fand. Mit sanften Bewegungen zogen sich einander an und stießen sich einwenig ab, während das Wasser weiterhin ohne Unterlass sich über sie ergoss. Dies reichte Laura jedoch nicht, sie wollte Phillip noch tief in sich aufnehmen. Sie verzehrte sich nach ihm. Sie wollte es anders. Es musste tiefer, animalischer sein. Sie trat aus der Dusche heraus. Ihre Haut fühlte die kühle die sie umfing. Sie ging zurück in den Schlafbereich des Hotelzimmers und Phillip folgte ihr. Mit dem Finger zeigte sie auf den Tisch der neben dem kleinen hölzernen Schrank stand. Phillip schaute hinüber. Er verstand nicht was sie meinte. Laura ging bestimmten Schritts auf ihn zu und zog ihn an seiner Hand zu dem angewiesenen Tisch. Sie setzte sich auf ihn und rückte bis zu der Kante des recht niedrigen Tischs. Mit ihren langen Beinen zog sie Phillip näher an sich heran. Dann drückte sie Phillip dicht an sich und führte seinen noch immer steifen Penis in ihr Zentrum gebündelter Lust. Mit ihren Armen stützte sie sich auf dem Tisch ab und begann mit rhythmischen Bewegungen Phillip den Verstand zu rauben. Ihr Körper fiel leicht nach hinten als die Erregung in ihr wuchs. Wieder wechselte sie das Tempo. Phillips Hände fuhren sanft über ihre Beine. Es machte ihn gerade zu wahnsinnig wie sich Laura bewegte. Sanft stieg er in die rhythmischen Bewegungen mit ein. Sein Körper erhitzte sich und Fieber entbrannte ihn ihm. Dann spürte er wie es über ihn kam und ein Strom seiner Leidenschaft drang aus ihm heraus. Phillip genoss die dominante und bestimmte Art Lauras. Sie wusste, was sie wollte und nahm es sich. Ihr Becken sank langsam auf den Tisch zurück. Laura entspannte sich. Plötzlich lachte sie zu Phillips Verwunderung laut auf. „Was ist?“ fragte er sie. Mit leuchtenden Augen sah Laura ihn an „Nichts. Ich weiß nur nicht mehr wann ich mich das letzte mal so befreit gefühlt habe!“ Laura ließ sich zurück auf den Tisch fallen und blieb regungslos für einige Minuten liegen. Phillip ging zurück ins Badezimmer und erfrischte sich noch einmal kurz unter der Dusche. Als er wiederkam lag Laura noch immer so auf den Tisch wie er sie zuvor zurück gelassen hatte. Er sah zu ihr herüber „Hast du Hunger, Laura?“ Laura sah ihn mit durchscheinenden Blick an. Sie wirkte als sei sie in einer völlig anderen Welt. „Nein….aber wenn du magst können wir natürlich etwas essen.“ Laura richtete sich auf, blieb noch eine Weile sitzen und stand dann auf. Zum ersten mal sah Phillip Laura in ihrer ganzen ruhenden Nacktheit. Seine Augen musterten ihren kleinen Busen, wanderten über ihre Taille zu ihrer ausladenden Hüfte, entlang ihrer langen Beine. Laura spürte seine Blicke „Ja ich weiß. Dieser Körper hatte auch mal bessere Zeiten gesehen.“ Sie mochte ihren Körper nicht. Er erschien ihr zu unförmig mit zu vielen Makeln behaftet. Phillip schwieg. Nachdem Laura sich ebenfalls im Badezimmer erfrischte und zurecht gemacht hatte, verließen beide das Hotel. Auf der Straße war es bitter kalt und wie schon am Vortag fiel sanfter Schnee vom Himmel. Laura zögerte etwas doch da ihr kalt war kuschelte sie sich sanft an Phillip ran.
So liefen sie ein kleines Stückchen, völlig vertieft in die Wärme des anderen. Sie suchten ein kleines Cafe auf, indem nur Phillip etwas zu sich nahm, während Laura verträumt in Phillips Augen schaute. Sie schwieg. Doch war es keinesfalls ein unangenehmes Schweigen… Nachdem Phillip zuende gegessen hatte, nahm sie ihn an die Hand und flüsterte ihm ins Ohr:“ Komm, ich will mit dir noch ein wenig laufen.“ Schnell beglich sie die Rechnung und führte Phillip eilig vor die Tür. Vor der Tür des Cafes hatte es aufgehört zu schneien und die Sonne senkte ein paar warme Strahlen zu Boden. Nachdem sie wieder ein paar Schritte nebeneinander gelaufen waren, ohne ein Wort zu sagen blieb Laura plötzlich stehen. Phillip sah ihr ins Gesicht und bemerkte, daß sie ihre Augen geschlossen hatte, wie als wolle sie die Wärme der Sonne einatmen, die Luft tief in ihre Lunge strömen ließ. Für Phillip war Laura eine sonderbare Frau. Immer wenn er dachte sie verstanden zu haben, tat sie etwas, womit er nicht gerechnet hatte. Langsam öffnete Laura ihre Augen und lächelte Phillip mit ihrem zarten Lächeln an. Dann senkte sie ihren Kopf leicht zur rechten Seite ohne dabei von Phillip abzulassen. Was geht nur in ihrem Kopf vor, dachte sich Phillip unentwegt. „Komm!“ sagte Laura in einem deutlichen Ton, dabei nahm sie Phillips Hand und rannte mit ihm ein Stück Richtung Ortsausgang der kleinen Stadt. „Siehst du. Dort hinten beginnt ein kleiner Wald. Ich möchte jetzt gerne dort hin.“ „Gut, dann gehen wir dorthin.“ sagte Phillip in einem verwunderten Ton. Sie verließen die Stadt und folgten einen kleinen verschneiten Feldweg, der vorbei an einem zugefrorenen Teich führte. Laura sagte die ganze Zeit kein weiteres Wort. In ihr stieg unwillkürlich ein leichter Schmerz auf, denn ihr wurde bewusst, daß wenn sie sich wieder trennen, es niemals mehr so sein würde, wie vorher. Und noch ein Gefühl wurde in ihr wach und meldete sich auf schmerzlichste Weise zu Tage. Dieses Gefühl bohrte sich gerade zu tief in ihr Herz und obgleich es sie glücklich machte, stimmte es sie sehr traurig. Laura brauchte diese stille Ruhe neben Phillip, der ihr auf seiner Art jene Ruhe in Zweisamkeit gewährte. Sie erreichten den Wald. „Möchtest du hinein gehen?“ frage Phillip Laura. „Ja! Ich liebe den Wald.“ Nachdem sie ein stück weit tief in dem Wald hinein gegangen waren, kamen sie zu einer kleinen Lichtung. Die Sonne fiel hier in ihrer wundersamen und wärmenden Weise zu Boden und zerbrach in tausend schillernder Perlen. Der Schnee funkelte verführerisch. „Ist es hier nicht wunderbar ruhig?“ Phillip lauschte kurz. „Du hast recht.“ gab er kurz Laura als Antwort. „Hattest du schon einmal Sex im Schnee?“ Phillip sah Laura verblüfft an. „Nein. Aber das ist doch auch viel zu kalt.“ „Und wenn ich dich wärme?“ „Wie? Du willst jetzt? Hier?“ Phillip wurde nervös. Laura rückte etwas näher an Phillip heran. Sie konnte den warmen Atem von ihm spüren. „Ja. Ich will jetzt mit dir schlafen. Genau hier, wo die Sonne sich so schön in dem Schnee bricht.“ Laura sah Phillip mit eindringlichen Augen an. Phillip zögerte. „Und wenn uns jemand sieht?“ Das interessierte Laura nicht. Sie küsste Phillip leidenschaftlich und lang auf den Mund. Danach löste sie sich von Phillip und trat ein Stück zurück. Zu Phillips Verblüffung öffneten ihre Hände ihre Jacke. Sanft ließ sie sie zu Boden sinken. „Zieh sie wieder an. Nicht, daß du krank wirst“ gab Phillip zu Bedenken. Doch Laura hörte nicht und ließ ein Kleidungsstück nach dem anderen fallen, bis sie nackt vor ihm auf dieser einsamen Waldlichtung stand. Das Licht der Sonne ummalte sie. Phillip schluckte, als er Laura vor sich nackt im Licht der Sonne gleich einem Fabelwesen stehen sah. Phillip konnte seine Augen nicht lösen. Sie trat langsam wieder auf ihn zu. „Phillip. Ich will dich jetzt und hier spüren. Ich sehne mich so schrecklich nach dir. Ich will dich tief in mir aufnehmen, in der stillen Hoffnung dich für immer tief in mir zu tragen. Ich habe solch große Angst vor dem Ende. Bitte Phillip schlaf mit mir.“ Phillip stand ihr gegenüber und erahnte nicht, welche Gefühle sich in Laura manifestierten.
Bedächtig löste sie seine Kleidung ohne ihren Blick von ihm zu wenden. Hätte sie auch nur einen Funken einer Gegenwehr in seinem Gesicht ausgemacht, so hätte sie von ihm abgelassen. Phillip sah ihr die ganze Zeit in ihr Gesicht und bemerkte eine leichte Veränderung in Lauras Augen. Es waren nicht mehr die von Gier besessen Augen von letzter Nacht oder heute Früh. Ihre Augen waren glänzend geradezu sinnlich. Sie ließ sich viel Zeit bei dem was sie tat. Sanft strich sie mit ihren Händen über Phillips Gesicht. Glitten langsam über seinen Oberkörper nach unten. Laura wollte jeden Zentimeter von Phillips Haut spüren. Phillip fand diese neue Laura völlig anziehend. Sie bemerkte es und sank auf ihre Knie nieder, dabei zog sie Phillip zu sich . Als er den Schnee berührte, durchzog ihn ein kalter Schauer. Laura zog ihn an sich heran und umarmte ihn sanft. In dieser Kälte spürten sie einander ihre warmen Körper. Es war ein unsagbar angenehmes Gefühl. Phillips Arme umfassten Laura zärtlich und seine Hände strichen sanft über ihren schmalen Rücken. Phillip konnte Lauras Atem vernehmen. Ihre Körper verfielen in einen regelmäßigen und gleichen Rhythmus . Keiner von beiden verspürten den Drang sich aus dieser Umarmung zu lösen. Lauras Lippen suchten erneut die Lippen von Phillip. Er küsste sie sehr sinnlich und zart. Laura spürte Phillips Erektion und sah Phillip lächelnd in die Augen, dem es fast etwas peinlich erschien.
Ihre Hand löste sich von seinem Oberkörper und fuhr sanft zu seinem Penis hernieder. Liebevoll umfasste sie ihn. Er war unwahrscheinlich warm in ihrer Hand. Sie forderte Phillip auf sich leicht nach hinten fallen zu lassen, damit sie besser an ihn herankäme. Erneut öffnete sich ihr Mund und ihre Zunge drang wie eine kleine Schlange aus ihr heraus. Als Laura Phillips Penis mit ihrer Zunge berührte musste Phillip unausweichlich seine Augen schließen. Es war ein ungemein warmes und erregendes Gefühl. Ihre Zunge liebkoste seine Eichel. Leckte sinnlich, bevor sein Penis in ihren noch wärmeren Mund Eintritt nahm. Es war ein berauschendes Gefühl, gemacht aus Kälte und Hitze zugleich. Laura war sehr sanft. In dem was sie tat lag keine Wildheit. Phillip genoss es wie Laura seinen Penis in ihrem Mund bewegte. Ihre Hände fuhren dabei sanft über Phillips Beine und streichelten sanft seine Hoden. „Nein!“ ließ er plötzlich von sich ertönen. Laura hörte zu ihrem Überraschen auf. „Ist etwas falsch?“ Sie schaute ihn mit hilfesuchenden Augen an. „Nein, Laura. Es ist alles in Ordnung. Doch ich will noch nicht kommen.“ Er Beugte sich zu Laura über und sie sank rücklings in den Schnee. Dabei ließ sie einen leisen Aufschrei ertönen „Das ist ja wirklich kalt!“ „Ja ich weiß“ Phillip begann Lauras Brust mit seiner Zunge zu liebkosen. Während Laura fror ließ sie entzückt über seine Zungenfertigkeit ein leichtes Stöhnen erschallen.
Sanft bedeckte er Lauras Körper mit seinen warmen Küssen. In ihr machte sich ein warmes Gefühl breit. „Phillip, mir ist kalt“ gab Laura zu. Phillip musste ein wenig grinsen. „Phillip. Mach es mir. Jetzt.“ Sie spreizte ihre langen Beine und sah Phillip mit Sehnsuchtsvollen Augen an. Ihr Blick durchdrang ihn. Fast unmerklich begann es wieder erneut zu schneien. Phillip kam in ihre Mitte beugte sich leicht über Laura und stieß sanft mit einer leichten Festigkeit zu. Laura stöhnte erneut auf. Sie liebte es Phillip in sich aufzunehmen. Es gefiel ihr, wie er in sie eindrang. Wie sein Penis sich in ihr anfühlte. Es ließ sie die Kälte des Schnees vergessen. Während Phillip sich über Laura bewegte und immer wieder erneut zustieß, stöhnte Laura unter ihm in einem sich stetig lauter werdenden Ton. Der Schnee bedeckte sie sanft, während sie zu einem Wesen mit sein (einem?) Herzen wurden. In Lauras Kopf drehte es sich. In ihr stürzten Bäche aus Farben, Gefühlen herein. Sie war glücklich. Und doch wollte sie im Nichts eingehen. Während sie sich dieser Empfindungen bewusst wurde begann sie um so mehr Phillip in sich wahr zu nehmen. Es war mehr als nur ein berauschendes Gefühl, welches sie wahrnahm. In diesem Moment wurde es ihr Bewusst. Das dunkle Gefühl, welches sie in Glück führte und zu gleich in Stück riss. Sie hatte sich in Phillip verliebt. Als ihr dies bewusst wurde traten still kleine Perlen aus ihren Augen und rannen in einem kleinen Fluss über ihr Gesicht. Stumm versickerten sie in dem Schnee. Laura schlang ihre Arme um Phillip und stöhnte um so lauter, als dieser immer heftiger in sie stieß. Laura spürte das Phillip in ihr gekommen war. Es war ein gerade zu heißes Gefühl als Phillips Sperma in sie eintrat.
Kraftlos ließ Phillip sich auf Laura nieder. Ihre Arme wanden sich noch immer um Phillip. Regungslos lagen sie für einen Moment da. Phillip wusste nicht, ob er jemals in dieser Art Sex hatte. Laura schloss ihre Augen und versuchte mit allen Sinnen Phillip wahrzunehmen, während still in ihr ein Meer aus Tränen wütete.